Ratlos irren wieder tausende von Menschen an den Wochenenden in den Innenstädten herum um wahllos Geschenke zu kaufen. Was soll man jemand schenken, der schon alles hat (Vater) oder dem Bruder, der so ganz anders “tickt” als man selbst? Den Nichten und Neffen, die Geschenke bergeweise – eingesammelt übers Jahr im nahe liegenden Discounter – unterm Weihnachtsbaum finden? Und wenn die Freunde und Verwandte sagen: Dieses Jahr schenken wir uns nichts und dann doch enttäuscht wären, wenn man ohne Geschenk am 24. 12 auftauchen würde.
Tip: Es sollte einem schon noch selbst gefallen was man verschenkt! Und irgend welchen Plastik-Kitsch aus China! Bitte nicht ohne schlechtes Gewissen.
Mittlerweile gibt es genug nachhaltige Online-Shops, die einem ersparen sich am Samstag durch die Stadt zu schieben, neben diversen nachhaltigen Adventsmärkten, die es beinahe in jeder Stadt gibt.
Dem Vater oder der Mutter, die schon alles hat kann man z.B. das “My life story” Tagebuch mit 1000 Seiten schenken. Auch wenn nicht aus jeder Lebensgeschichte ein Best-Seller wird, ist es doch wunderbar, wenn man irgendwann eine solche Erinnerung an das Leben der Eltern hat.
Der Mutter kann man aber wahlweise auch einen Wellness-Gutschein schenken. Warum? Weil sie sich tagelang übers Jahr hinweg immer wieder um die Enkelkinder gekümmert hat, ohne je zu murren, aber vielleicht auch mal eine Auszeit braucht, die sie sich selbst nie gönnen würde.
Dem Bruder kann man Lobkärtchen schenken, damit er nicht vergisst seine Frau und Kinder auch mal offiziell zu loben und die Schwägerin bekommt die Einkaufshilfen von Formalie, damit sie auch an alles denkt beim nächsten Supermarkt-Besuch.
Noch jemand vergessen? Die Oma im Heim etwa? Der kann man extra Zeit schenken. z.B. wirklich mal einen ganzen Nachmittag dort verbringen ohne Hast zwischen zwei Terminen.
Mehr nachhaltige Geschenketips: täglich auf dhusg.de/Blog.