Firmen setzen sich vermehrt mit der Frage auseinander, was sie tun können um ihren CO2 Fußabdruck zu verringern. Die amerikanische Outdoor-Firma Columbia hat sich darüber Gedanken gemacht und hatte eine schöne Idee. Sie verwenden ihre Versandkartons mehrmals. Problem: Natürlich erwartet ein Kunde eine neue Box, wenn er etwas neues bestellt. Die Aufgabe war eine Lösung zu finden, damit die Kunden kein Problem damit haben, wenn ihre bestellte Ware in einem bereits benutzten Karton zu ihnen nach hause kommt. Die Idee “a box life” war geboren. Mit Hilfe eines Stickers mit einem 2-dimensionalen QR Code kann der Reiseweg des Versandkartons auf einer eigenen “a box life” Webpage verfolgt werden. Was für eine schöne Idee. Ich hoffe die Idee verbreitet sich und auch andere Online-Shops und Warenhäuser können auch bald an diesem Projekt teilnehmen. Es wäre ja sehr schade, wenn nur Columbia Kunden an diesem wundervollen Recycling-Projekt teilnehmen könnten.
Für europäische Lieferanten würde es allerdings das Problem “Verpackungsverordung” geben, die es einem mehr oder weniger unmöglich macht, Kartonagen, die nicht aus der EU stammen nochmals zu verwenden.
Ich würde “a life a box” gerne nutzen und meine Kunden dazu animieren, auch die dhusg Kartonagen nochmals zu verwenden.
Zur Zeit haben 459 Clumbia-Kunden an dem “a box life” Projekt teil genommen und damit 242 Boxen (Stand: 30.11.09) wiederverwertet.
In den USA weit verbreitet und hier kaum bekannt sind die Pop-up Camper. In einem Anhänger verbirgt sich ein Hauszelt, das man gewöhnlich in Minuten aufbauen kann. Jetzt gibt es eine Neuentwicklung: den Opera Camper. Er ist so wunderschön, dass es einem den Atem verschlägt. Wirklich. Er entfaltet sich wie ein Schmetterling aus einem Kokon und erinnert aufgebaut innen an ein Safari-Zelt. Mich hat es ehrlich gesagt an Out of Africa “in modern” erinnert. Die Einbauten sind in weiß gehalten und sehr klar zurückhaltend. Perfekt für den Ausflug übers Wochenede an den Strand oder in die Berge. Wer will da noch ins Hotel? Zurück zur Natur. Öfter in die Natur mit einem Opera. Vorgestellt wird er im Dezember 2009.
Den Rindern, Schweinen und Hühnern beim Sterben zuschauen. Nein so schlimm ist es noch nicht, aber die animierte Grafik kann einem schon die Gänsehaut über den Rücken jagen…
Zum veganen Monat Okotber 2009 lädt die Organisation Peta ein. Infos hierzu auf dem entsprechenden Link auf der Peta-Website.
MILCH eco fashion aus Österreich ist ein Label, das aus gebrauchten Altkleidern neue Bekleidungsstücke näht. Gerade erst am Wochenende mit dem Jurypreis auf der Designers Open Messe in Leipzig gekührt, gibt es das Ökolabel MILCH mit Chef-Designerin Cloed Priscilla Baumgartner schon seit 1998. Die recycleten Bekleidungsstücke, wobei Cloed alte Herrenanzüge und Hemden am meisten am Herzen liegen, kann man im eigenen Shop (nur samstags), aber auch online, z.B. bei styleaut kaufen. Aus Anzughosen werden neue Hosen, Röcke und Mützen, ohne dass sie ihren Ursprung ganz verleugnen: die Mütze hat noch die Hosentasche, das Hosenkleid versteckt den alten Hosenbund nicht. Kauft man ein milch eco Produkt, hat man in jedem Fall ein Unikat in Händen. Zwar gibt es den Schnitt nochmals, aber den Stoff nicht. MILCH eco fashion ist wirklich nachhaltig und treibt den Gedanken ökologischer Mode ins Extreme: Cloed Baumgartner reicht es nicht, Öko-Stoffe in ihrer Kollektion zu verwenden, sie benutzt bereits getragene Kleidung und macht daraus etwas neues.
Teile der milch eco fashion Kollektion gibt es auch in Deutschland, z.B. bei TschauTschüssi in Leipzig.
Ja, Weihnachten rückt immer näher und auch Nikolaus steht vor der Tür. Eine gute Geschenk-Idee für vegetarische oder vegane Freunde ist das Reisekochbuch der Bestseller-Autorin Sarah Kramer aus Kanada.
Sarah Kramer war so freundlich, mir ein paar Fragen zum Kochbuch und zu Veganismus an sich zu beantworten:
Q: Even as a vegetarian holidays can be quite hard on them and their families.
A: I don’t think it has to be “hard” on the family. In fact I think it can be an exciting opportunity for families to try new things and to experiment with meals. Even if your family is set in their ways and unadventurous – don’t get frustrated. Get busy in the kitchen whipping up yummy treats for them to try. Nothing breaks the ice faster then sharing delicious food.
Q: Is that the reason you made “Vegan a gogo”?
A: I wrote Vegan A Gogo so my fans of my first 3 books would have a tiny, easy to pack portable cookbook for when they visit family or travel. VAGG has the “best of” recipes from the first 3 cookbooks as well as 20 new recipes. All the recipes have easy to find ingredients and each recipe has a “stamp” indicating what kind of recipe it is. “easy to make”, “needs special ingredients”, “Will Impress”, etc.
Q: What can the reader expect from it?
(see above)
Q: Why that small format?
(see above)
Q: Is it a possible gift for something interested in Veganism/becoming vegan?
VAGG makes a great stocking stuffer. It’s small enough to fit in your pocket but is chocked full of fun easy vegan recipes that anyone can make.
Q: Are the holidays a torture for you with all these meat dishes?
A: No. Not torture at all. It’s a joy to spend time with my friends/family this time of year and to break bread with them. It’s not always easy to watch them gnaw on a turkey leg while I eat my vegan meal … but holiday time is a time to enjoy each others company and not talk politics. I always bring my own food to holiday events and I really enjoy sharing my dish with everyone at the table. There’s nothing that makes me happier then watching a non-vegan make yummy noises when they try my food.
Q: What are your plans for 2010?
A: I have a new 2010 wall calendar that is in stores now. It’s 12 months of silly photos and recipes and is really fun. It would also make a great holiday gift.
Q: Any new books?
A: ‘m currently working on a 2011 calendar and as for books … not right now. I’m taking a bit of a break from the kitchen so I can re-charge my creative batteries. But the 10th anniversary edition of How It All Vegan has just hit the stores. It has a new introduction, beautiful food photography as well as 5 new recipes.
Q: Is there a Sarah Kramer signature product line of some sort?
A: I have 4 cookbooks (How It All Vegan, The Garden of Vegan, La Dolce Vegan, Vegan A Go-Go), a 2010 calendar* with a 2011 soon to be published. That’s it for now.
Das Kochbuch “Vegan a gogo” ist erhältlich in jedem Buchladen aber auch bei dhusg online.
Natürlich gibt es von Sarah Kramer auch einen veganen Blog und Sarak Kramer twittert…
Sarah Kramer lebt zusammen mit Ihrem Mann, dem Tätowierer Jerry Kramer und ihrem Terrier-Poodle Fergus in Viktoria, Canada. Mehr Info zu Sarah? Hier lang.
* Ein Teil des Kalenders wird der Organisation Sea Shepherd.org gespendet.
Atomic überrascht mit einem nachhaltigen Skistiefel für die Skisaison 2009/2010.
Er ist hergestellt aus Biokunststoff, Baumwolle und Bambusfaser. Laut Atomic mit gleicher Performance wie ein herkömmlicher Skischuh mit kleinerem ökologischem Fußabdruck. Atomic ist hier sicherlich der Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit bei den Wintersportausstattern. Farblich sieht der Skischuh wunderbar aus, halbdurchsichtig, fast wie eine Qualle oder ein Tintenfisch. Die Form des Atomic Renu Skischuhs unterscheidet sich nicht von einem herkömmlichen Skischuh. Dazu kommt, dass wegen der verwendeten Materialien das Gewicht des Skischuhs im Vergleich zu einem konventionellen Atomic Skischuh-Modell um 430 Gramm leichter ausfällt. Bei dem nachhaltigen Skistiefelmodell Renu soll es aber nicht bleiben. Es gibt bereits einen Prototyp für einen neuen ökologisch-freundlichen Ski: der Nomad Renu. Der Nomad Renu Ski kommt besteht aus Eschenholz und Nussholz und kommt laut Atomic ohne energieintensive Alu-Bestanteile aus, Oberfläche und Belag werden zur Hälfte aus recyceltem Material gefertigt. Der Anteil an Fiberglas und Epoxyharz, beide recycling-technisch sehr schwierige Materialien, soll beim Renu Nomad Ski um ein Drittel reduziert werden. Insgesamt wird der Carbon-Fußabdruck um 50% beim Nomad Ski gesenkt. Geplant sind drei verschiedene Skilängen: 168, 177 und 186. Im Gegensatz zum Atomic Renu Skistiefel sind die Nomad Renu Skier in dieser Skisaison 2009/10 leider noch nicht erhältlich.
Der Skischuh Atomic Renu soll in jedem gut sortierten Sportfachhandel erhältlich sein. Hilfe bietet der Händlersuche Link auf dem Atomic Webauftritt.
Verkauft werden im Laden und dazugehörigen Online-Shop nachhaltige Ökokleidung und Accessoires. Das noch kleine Online-Angebot ist noch klein und fein, wird aber sicher bald wachsen.
Wer den Laden in Berlin-Kreuzberg besuchen möchte, hier ist die Adresse von “Everyday is like sunday!”
Reichenberger Str. 86
10999 Berlin
030 | 25 04 56 56
Öffnungszeiten:
DI-FR: 12-19 uhr, SA: 12-17 uhr
PS: “Everyday is like sunday” hat auch einen eigenen Blog und twittert selbstverständlich.
Bei Recherchen zum Projekt “Atomausstieg selber machen” von Greenpeace bin ich auf dem Webauftritt von “Greenpeace” auf dessen Webshop, das kleine Greenpeace Warenhaus, gestoßen und habe interessante nachhaltige Produkte entdeckt.
Klassisch strukturiert in die Bereiche Geschenke, Kleidung, Print-Produkte, Magazine und dem obligatorischen “Sale2 Bereich kommt der Greenpeace-Shop mit besonderen, ausgefallenen Öko-Produkten daher. Vor allem interessant ist, dass es nicht wie erwartet nur Greenpeace Merchandise, also Produkte mit Greenpeace Aufdruck in jeglicher Form gibt, sondern auch diverse andere wunderbare Produkte. In der Geschenke Kategorie findet man neben der Greenpeace Vogelgezwitscher CD und Bio-Kaugummi von Chicza findet man wunderbare Mitbringsel für Freunde und Familie, bei denen man kein schlechtes Gewissen haben muss. Jetzt für Herbst und Winter empfhehle ich zum Beispiel die Kamindecke von der schwäbischen Alb: schön warm, kuschelig und aus Wolle von Bioland-zertifizierten Schafen.
Aber auch die Ökokleidungs-Abteilung kann sich sehen lassen: diverse T-Shirts mit und ohne Aufdruck, alles Fair-Trade und Bioqualität. Der print-Bereich besicht mit diversen Artikeln: Bücher, Kalender, Postkarten und Plakate, mit denen man sich informieren, sein zu hause verschönern und Freunde beschenken kann. Besonders ins Auge gefallen ist mir die Textilfibel, eine Publikation, die besonders für Ökomode-Fans interessant sein könnte und laut Greenpeace ein “Ratgeber ist, der Auskunft über Fasern, Fäden und faire Produktion gibt, Natur- und Kunstfasern, Stoffe und Gewebe von A bis Z auflistet und Antworten auf viele Fragenzum Thema Ökokleidung bietet.”
Mir hat es im kleinen Warenhaus von Greenpeace gut gefallen und ich komme bestimmt bald wieder, spätestens um Weihnachtsgeschenke einzukaufen!
Am 24. Oktober war “Day of Action” der internationalen Kampagne 350.org. Ziel der Kampagne ist, die von Wissenschaftlern errechnete, für den Menschen sichere CO2 Ausstoßgrenze anzuerkennen. Im Dezember 2009 wird sich auf dem Weltklimagipfel entscheiden, wie es in den kommenden Jahren bezüglich des CO2 Ausstoßes in der Welt weiter gehen wird.
Menschen aus allen Teilen der welt waren eingeladen, am 24. Oktober mit einer Aktion auf 350.org hinzuweisen. Viele Teilnehmer haben bereits Fotos auf dem Webauftritt von 350.org eingestellt. Link zur “Aktion Gallery” von 350.org
Auch wenn der Aktionstag von 350.org schon vorbei ist, kann man 350.org trotzdem unterstützen, per Spende oder einem Einkauf im 350.org Shop.
Weitere Infos zu 350.org auf der Webpage von 350.org.
Die Telekom bewirbt per google Adwords Anzeigen ihr besonders nachhaltiges Unternehmensverhalten mit dem Slogan: “Millionen fangen an”. Klickt man auf den Werbelink, landet man auf einer Seite des Telekom-Webauftritts. Der Slogan erinnert ein wenig an die Kampagne der Gesellschafter oder der Grünen (Atomaustieg-selber-machen).
Die in vier Themen unterteilte “Millionen fangen an” – Kampagne gliedert sich wie folgt:
Rechnung Online, Musik-Downloads, Kinderschutz-Software und Handyrückgabe. Die Telekom schlägt den Kunden folgendes vor:
Alte Handies können in jedem Telekom-Laden zurück gegeben werden, auch von anderen Mobilfunkanbietern.
Kunden werden zum Musikdownload angeregt – das spart u.a. CD Rohlinge.
Kinder werden auf Wunsch der Eltern vor für sie nicht geeigneten Webpages beschützt
und Rechnungen können per email empfangen werden um Papier zu sparen.
All das gab es bei der Telekom auch schon früher. Da frag ich mich was diese recht groß angelegte “Nachhaltigkeitsoffensive” nun aussagen soll. Die Telekom bittet auf der Kampagne auch um ein Feedback.
Ich befürchte die Marketingabteilung der Telekom hat das mit dem Greenwashing noch nicht so ganz kapiert. Sorry, aber das können andere Unternehmen besser.
Aber vielleicht wußten viele Telekom Kunden noch nicht über dieses nachhaltige Kundenservice-Angebot Bescheid.
Mehr Infos zur Nachhaltigkeit der Telekom auf Utopia.de