Bei dhusg verwende ich zur Verpackung der Waren Papier oder Füllchips aus Maisstärke.
Das Problem bei den Füllchips ist, dass ich extra darauf hinweisen muss, dass sie nicht in der gelben Tonne entsorgt werden sollen, sondern auf dem Kompost.
Letzens ist mir das Produkt karopack in die Hände gefallen. Leider bin ich dafür als Unternehmen zu klein, aber für Firmen, bei denen eine stattliche Menge an Kartonagen und anderer Papiermüll anfällt ist karopack eine wunderbare Idee. Man kennt ja die mit Luft gefüllten Kissen zum Schutz von zerbrechlichen Waren. Klar, gibt es auch solche Kissen aus Maisstärke, aber die sind recht teuer.
Wie funktioniert aber das karopack Polsterkissen? Unternehmen lassen ihre Alt-Kartonagen schreddern. Diese werden dann in Papierkissen gefüllt. Diese karopack-Polsterkissen können dann wiederum als Verpackungspolster genutzt werden.
Leider sind natürlich die karopack Polsterkissen weitaus schwerer als mit Luft gefüllte Kissen. Das wirkt sich dann evtl. auf die Versandkosten aus. Hier müsste man sicher im Detail klären, wie hoch die Kosten für die Papierentsorung vs. dem extra Verpackungsgewicht sind und sich auswirken.
Wird der gesamte Papiermüll geschreddert, also direkt im Haus wieder verwertet, dann muss man ja auch keine Entsorgungskosten bezahlen.
Mehr Informationen zum karopack gibt es bei der Kreiter GmbH, die das Produkt entwickelt haben.
Auch noch erwähnenswert ist die Tatsache, dass die Kreiter GmbH mit Behindertenwerkstätten in ganz Deutschland zusammenarbeiten. Also tut man nicht der Umwelt gutes, sondern gibt behinderten Menschen eine nachhaltige Aufgabe.
Wie gesagt, für dhusg funktioniert das karopack System leider (noch) nicht. Aber vielleicht gibt es ja in Zukunft auch die Möglichkeit, dass z.B. Firmen, die zu viel karopacks bzw. Papiermüll produzieren, karopacks dann an andere Unternehmen weiter verkaufen, damit diese die karopacks zur Verpackung nützen können. Bis dahin werde ich weiter meine kompostierbaren Füllchips von Biobiene und Papier benützen…